Verleihung des TIP-Award an Teams der HAW Hamburg und der Hochschule Hannover

Auf dem Leipziger Bibliothekskongress wurden zum ersten Mal studentische Projekte mit dem Team Award Information Professionals ausgezeichnet.  Wie Prof. Frauke Schade, die den Preis in ihrer Funktion als Vorsitzende der KIBA als Sektion 7 im dbv und Ausbildungssektion der Deutschen Gesellschaft für Information und Wissen (DGI) verlieh,  im Hintergrundgespräch mit bibliotheksnews betonte, ist die Förderung von jungen Initiativen ein wichtiger Schritt in der Gestaltung des digitalen Wandels.

Von Sarah Martinek

Dieses Jahr wurde erstmals der Team Award Information Professionals verliehen. Damit wurden drei  studentische Projekte ausgezeichnet, die einen innovativen Beitrag zur Lösung der digitalen Transformation leisten. Prof. Frauke Schade, die die Veranstaltung moderierte, ging es um die Förderung des Nachwuchses: „Studentische Leistungen sollen sichtbarer gemacht werden“, so die Professorin für Informationsmarketing, PR und Bestandsmanagement an der HAW Hamburg.

Das erste Projekt “How To – Konzeption und prototypische Entwicklung einer Spezialsuchmaschine für Tutorials” von Studierenden der HAW in Hamburg hatte die Zielsetzung, eine Suchmaschine zu erstellen, die „es noch nicht gibt“, so die Vertreter der Studentengruppe, Miriam Dachs und Mareike Franke. Hierbei fiel ihre Wahl auf eine Suchmaschine für Tutorials, die in einem Team von Studierenden des Departments Information entwickelt wurde.

von links: Miriam Dachs und Mareike Franke von der HAW Hamburg, Foto: bibliotheksnews/sm

von links: Miriam Dachs und Mareike Franke von der HAW Hamburg, Foto: bibliotheksnews/sm

Das  zweite ausgezeichnete Projekt stammt von der Hochschule Hannover. Hierbei wurde von Studierenden des berufsbegleitenden Studienganges „Informationsmanagement“ der Fakultät III der HsH in Kooperation mit der Stadtbibliothek Göttingen eine Machbarkeitsstudie und eine Risikoanalyse für Makerspaces in der Bibliothek durchgeführt.  Es wurden verschiedene Modelle entwickelt, wie man Makerspace in einer öffentlichen Bibliothek anwenden kann. Diese wurden von den Studierenden Verena Wohlleben und Kathrin Ewald sowie Brigitte Krompholz-Roehl von der Stadtbibliothek Göttingen vorgestellt.

Von links: Brigitte Krompholz-Roehl (Stadtbibliothek Göttingen), Kathrin Ewald und Verena Wohlleben von der HsH. Foto: bibliotheksnews / sm

Von links: Brigitte Krompholz-Roehl (Stadtbibliothek Göttingen), Kathrin Ewald und Verena Wohlleben von der HsH. Foto: bibliotheksnews / sm

Im Folgenden wurde eine weitere Idee von Studierenden des Departments Information der HAW Hamburg ausgezeichnet. An „LeYo! Buch und App“ arbeitete ein interdisziplinäres Team, bestehend aus Studierenden der Departments Information, Design und Medientechnik. Ihr Bestreben war es, ein innovatives Buch für Kinder zwischen vier und sieben Jahren zu erstellen, das mit Hilfe einer App multimedial agieren kann und so verschiedene Bilder und Texte zum Leben erweckt. Laut Daria Pavlova, die das Projekt in Vertretung für ihre Gruppe vorstellte, war das größte Problem, die unterschiedlichen Blickwinkel, die sich aufgrund der verschiedenen Studiengänge ergeben, unter einen Hut zu bringen.

Daria Pavlova (HAW Hamburg) erklärt das Projekt LeYo!. Foto: bibliotheksnews/ sm

Daria Pavlova (HAW Hamburg) erklärt das Projekt LeYo!. Foto: bibliotheksnews/ sm

Weitere Impressionen von der Preisverleihung: