So sieht IFLA die Zukunft der Bibliotheken

Die International Federation of Library Association (IFLA) hat auf dem Bibliothekskongress in Leipzig zur Rolle und Funktion von Bibliotheken heute und über ihre Zukunftsstrategien gesprochen.

Von Joanna-Lisa David

Teilnehmer der englischsprachigen Podiumsdiskussion waren Donna Scheeder, die Präsidentin der IFLA, Barbara Lison, die Vize-Präsidentin der EBLIDA, Konstanze Söllner, die die Position der Vorstandsvorsitzenden des Verbandes für Bibliothekarinnen und Bibliothekare (VDB) inne hat, und Michael Dowling, der Direktor des International Relations Office der American Library Association (ALA). Durch die Veranstaltung führte Christine Wellems, Vorstandsmitglied der IFLA.

Die Vertreter des Gastlandes USA und die Moderatorin (v.l.): Michael Dowling, Donna Scheeder, Christine Welles. Foto: bibliotheksnews / jld

Die Vertreter des Gastlandes USA und die Moderatorin (v.l.): Michael Dowling, Donna Scheeder, Christine Welles. Foto: bibliotheksnews / jld

Besprochen wurden im Wesentlichen die vier Programmpunkte der IFLA-Strategie in den Jahren 2013-14: Zugang zu digitalen Inhalten und Quellen, Entwicklung der internationalen Bibliotheksführungen, Förderung des Bibliotheks- und Informationssektors und Rekonstruktion des kulturellen Erbes. Besonders betonte Scheeler, dass die IFLA an Richtlinien und Standards arbeite, die für die bereits genannten Themen zur Orientierung für kleine sowie große Bibliotheken dienen sollen. Diese sollen dazu beitragen, dass die Kommunikation der IFLA zu den Nationalen Verbänden in den verschiedenen Ländern in beide Richtungen funktioniert.