Die Stadt Lesen

Bibliotheken sind mehr als ein Aufbewahrungsort für Bücher. In seiner Ausstellung „Die Stadt Lesen – Bibliotheksarchitektur in Deutschland“ erzählt der italienische Architekt Fabio Barilari von seinen zeichnerischen Interpretationen unterschiedlicher deutscher Bibliotheken.

Von Nicole Freitag

Die Ausstellung „Die Stadt Lesen – Bibliotheksarchitektur in Deutschland“, Foto: bibliotheksnews/tf

Die Ausstellung „Die Stadt Lesen – Bibliotheksarchitektur in Deutschland“, Foto: bibliotheksnews/tf

Unter der Moderation von Dr. Petra Hause von der Humboldt-Universität zu Berlin berichteten Fabio Barilari, Dr. Klaus Ulrich Werner von der Philologischen Bibliothek der Freien Universität Berlin und Andreas Mittrowann vom ekz.biblitheksservice über ihre Interpretationen und Erlebnisse aus dem Projekt „Die Stadt Lesen – Bibliotheksarchitektur in Deutschland“.

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Fabio Barilari, Foto: bibliotheksnews/nf

Barilari bereiste 2013 und 2015, in einer vom Goethe-Institut organisierten Tour, Deutschland und fertigte Zeichnungen von Stadt- und Bibliotheksarchitektur an. Unterstützt werden diese durch Informationen über das Projekt, Kurzinterviews mit Bibliotheksleitern und Zitaten von Nutzern.

Die während der Gesprächsrunde aufkommende Frage eines Zuschauers, ob er schon Bibliotheken entworfen hätte, verneinte Barilari, dennoch wäre der Bau einer Bibliothek ein Traum von ihm.

Barilari beschreibt seine Werke als eine journalistische Investigation durch Zeichnungen. Die dynamische Ausstrahlung seiner Bilder erklärt er unter anderem damit, dass er keine Bleistifte benutzen würde und somit die entstandenen Fehler nicht korrigieren könnte.

Die Ausstellung befindet sich gegenüber dem Podium der Verbände (-1 Ebene Foyer, L03). Weitere Informationen und ausgewählte Zeichnungen kann man auf der Seite des Goethe-Instituts Italien und Barilaris Blog finden.

Die Ausstellung „Die Stadt Lesen – Bibliotheksarchitektur in Deutschland“, Foto: bibliotheksnews/nf

Die Ausstellung „Die Stadt Lesen – Bibliotheksarchitektur in Deutschland“, Foto: bibliotheksnews/nf