Die studentischen Macherinnen von bibliotheksnews

Wie erleben eigentlich die Studierenden hinter dem Blog bibliotheksnews das Projekt? Das Konzept und die Entstehung des Blogs erläutert Bachelor-Studentin Nicole Gageur vom Department Information der HAW Hamburg im Rahmen des Programms der Konferenz der informations- und bibliothekswissenschaftlichen Ausbildungs- und Studiengänge (KIBA) auf dem Bibliothekartag.

Von Vivien Drude

Nicole Gageur berichtet vom Projekt bibliotheksnews, Foto: bibliotheksnews/vd03

Bachelorstudentin Nicole Gageur war von Anfang an dabei und berichtet vom Projekt bibliotheksnews, Foto: bibliotheksnews/vd

Die Nutzung innovativer Medienformate gewinnt für Bibliothekarinnen und Bibliothekare zunehmend an Bedeutung. Das Department Information der HAW Hamburg startete deswegen in 2014 das Digitalprojekt bibliotheksnews und gewann dafür den Verlag Dinges & Frick als Kooperationspartner. Seit dem 103. Deutschen Bibliothekartag in Bremen ergänzt das Online-Blog bibliotheksnews die Kongress-News, die jeden Morgen in Printform ausliegen, die b.i.t. online-Homepage und den Facebook-Auftritt des Bibliothekartstags.

Inhaltlich verantwortliche Herausgeber sind Prof. Dr. Ute Krauß-Leichert und Prof. Dr. Steffen Burkhardt, die für Studierende des Bachelor-Studiengangs Bibliotheks- und Informationsmanagements bibliotheksnews als Studienprojekt ins Leben riefen. Die Studierenden beschäftigen sich darin mit serviceorientierter Nachrichtenkommunikation und erstellen ein News-Format in Form des Blogs bibliotheksnews.com. Nebenbei sind sie aktiv auf Twitter @bibliotheksnews unterwegs. Die Arbeit erfolgt produktorientiert, das heißt: Bloggen und Twittern stehen im Fokus der Live-Reportagen.

Nicht nur die Twitter-Followerstatistiken zeigen eine positive Resonanz, auch die Studierenden sind von dem Projekt begeistert, so Nicole Gageur: „Bibliotheksnews ist super! Wir durften zum Bibliothekartag fahren und erlebten die Fachcommunity, Trends sowie Innovationen direkt vor Ort.“ Das notwendige Multitasking des Twitterns, Fotografierens und Notierens sei für alle Beteiligten eine Herausforderung: „Diese Aspekte haben uns nicht abgeschreckt.“