Grundlagen der Learning Services und Informationskompetenz

Das Konzept der Informationskompetenz befindet sich in einer ständigen Entwicklung. Mit dieser Dynamik und ihren Potentialen für die Vermittler der Kompetenz beschäftigten sich die Referenten dieser Vortragsreihe.

Von Kathrin Wardatzky

Die Vortragenden Dr. Ulrich Meyer-Doerpinghaus, Dr. Fabian Franke, Dr. phil. Renke Siems und Prof. Dr. Inka Tappenbeck zusammen mit Moderator Dr. Wilfried Sühl-Strohmenger (von links nach rechts), Foto: bibliotheksnews/kw

Die Vortragenden Dr. Ulrich Meyer-Doerpinghaus, Dr. Fabian Franke, Dr. Renke Siems und Prof. Dr. Inka Tappenbeck zusammen mit Moderator Dr. Wilfried Sühl-Strohmenger (von links nach rechts), Foto: bibliotheksnews/kw

Moderator Dr. Wilfried Sühl-Strohmenger von der Universitätsbibliothek Freiburg stellte einleitend fest, dass Recherchieren, Bewerten und Auswählen von Literatur immer zu den Kernelementen der Informationskompetenz gehören werden, sich aber vor allem die Vermittlungsformen und Zielgruppen zur Zeit stark verändern.

Im ersten Vortrag „Informationskompetenz neu erfinden: Praxis, Perspektiven, Potenziale“ von Dr. Ulrich Meyer-Doerpinghaus, Verantwortlicher für die Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), und Prof. Dr. Inka Tappenbeck, Dozentin der Fachhochschule Köln, wurden Best Practice Beispiele aus dem In- und Ausland vorgestellt, die im Sinne der Empfehlungen der Hochschulrektorenkonferenz sind. Besonders hervorgehoben wurde dabei die Bibliothek der University of Lincoln, in der die Fachreferenten die erste Anlaufstelle für die Studenten bei Fragen bezüglich der Informationskompetenz sind und somit als entscheidende Schnittstelle zwischen Bibliothek und Studenten agieren.

Anschließend sprach Dr. Fabian Franke von der Universitätsbibliothek Bamberg und zudem Vorsitzender der Gemeinsamen Kommission Informationskompetenz von VDB und dbv über die Stellungnahme des dbv zu den Empfehlungen der Hochschulrektorenkonferenz. Ziele dieser Stellungnahme sind die Hervorhebung der Leistungen der Hochschulbibliotheken, die Darstellung von Perspektiven und Konsequenzen für diese und die Mitarbeit der Hochschulbibliotheken anzubieten.

Der abschließende Vortrag von Dr. phil. Renke Siems von der Universitätsbibliothek Tübingen zeigte das Konzept der Blended Library am Beispiel der eigenen Bibliothek und hob den Wandel, den die Informationskompetenzvermittlung in Bibliotheken in den letzten Jahren vollzogen hat, hervor.