Drei Fragen an BIB-Bundesvorstand Tom Becker

Prof. Tom Becker vom Institut für Informationswissenschaft an der Fachhochschule Köln ist als Bundesvorstand des Bundesverbandes Information Bibliothek e.V. (BIB) Mitveranstalter des Bibliothekartags 2015. Er verrät Jennifer Gräler von bibliotheksnews seine persönlichen Erwartungen, die aktuellen Trends und die Zeichen, die auf dem Nürnberger Bibliothekartag gesetzt werden sollen.

Prof. Becker, Bundesvorstand des BIB, Foto: bibliotheksnews/jg

Prof. Becker, Bundesvorstand des BIB, Foto: bibliotheksnews / jg

Was versprechen Sie sich persönlich vom Bibliothekartag 2015?
Vom diesjährigen Bibliothekartag erhofft sich Tom Becker eine Überwindung der Dissonanzen im Verband. Fachlich möchte er bei der Diskussion um die Sonntagsöffnung von Bibliotheken weiterkommen.

Welche Trends sehen Sie auf dem Bibliothekartag 2015?
Die Trends sieht er ganz klar in der hybriden Bibliothek 3.0. Man müsse weg vom rein Digitalen und hin zu einer Vermischung von Print und Digital.

Welchen Zeichen möchten Sie mit dem Bibliothekartag dieses Jahr für die deutschen Bibliotheken setzen?
Auf die Frage nach den Zeichen, die er für die deutschen Bibliotheken setzen wolle, sagt Tom Becker, dass er der Aussage der Kampagne der eblida „The Right to E-read“ nur zustimmen könne: Ein Buch ist ein Buch.