Medienkompetenz mit „Netzdurchblick“

Der Internetratgeber Netzdurchblick ist im Rahmen eines Studienprojektes entstanden. Heute ist er unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrike Verch, Uwe Debacher und Nicole Filbrandt. Studierende der Bachelor-Studiengänge `Medien und Information` und `Bibliotheks- und Informationsmanagement` des Departments Information der HAW Hamburg kümmern sich seit 2009 um die Aktualität der Inhalte. Laura Schürmann, Stephanie Radtke, Victoria Hillmer und Christina Campione haben an Netzdurchblick mitgewirkt. Auf dem diesjährigen Deutschen Bibliothekartag hat Marisa Behne die Studierenden für bibliotheksnews interviewt.

Bildunterschrift: v.l. Stephanie Radtke, Laura Schürmann, Victoria Hillmer, Christina Campione, Foto: bibliotheksnews/mb

Stephanie Radtke, Laura Schürmann, Victoria Hillmer, Christina Campione (von links), Foto: bibliotheksnews/mb

bibliotheksnews: Was ist Netzdurchblick?

Netzdurchblick: Netzdurchblick ist ein Internetratgeber für Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren. Wir möchten zum einen über Risiken, die online existieren, aufklären und praktische Tipps geben, wie Jugendliche sich sicher durch das Internet bewegen können. Zum anderen ist Netzdurchblick ein Ratgeber, bei dem die Jugendlichen sich über Endgeräte, Soziale Netzwerke, Online-Portale und Software, wie Bildbearbeitungsprogramme oder Musicplayer, informieren können.

bibliotheksnews: Im Rahmen des Projektes Netzdurchblick ist ein interaktiver Instagram Workshop mit Jugendlichen entwickelt und durchgeführt worden. Das Konzept soll in der Zukunft auch in Bibliotheken angeboten werden. Welche Intention stand hinter dieser Aktion?

Netzdurchblick: Die Jugendlichen sollen sich mit der Thematik Instagram auseinandersetzen und die Vor- und Nachteile der Software selbstständig erarbeiten. Dabei wollen wir nur medienpädagogisch unterstützen und den Workshop-Teilnehmern Ideen und Impulse geben. Der Test mit den Schülern im Johanneum hat uns gezeigt, dass wir die Jugendlichen auch für ernste Inhalte gewinnen können, wenn wir diese in Bereichen verorten, die die Jugendlichen interessieren. Es war schön zu sehen, dass unser Konzept positiv angenommen wurde.

bibliotheksnews: Welche Ziele hat das Projekt `Netzdurchblick` für die Zukunft, auch im Hinblick auf Kooperationsangebote?

Netzdurchblick: Natürlich bleibt es das Ziel von Netzdurchblick, Jugendlichen, die unsere Internetseite besuchen, über Risiken im Netz aufzuklären. Wir möchten natürlich auch, dass sie Spaß an dem Besuch unserer Seite haben. Unser jährlicher Wettbewerb, für den Schulklassen Kreatives zu einem bestimmten Thema einreichen können, soll in den kommenden Jahren weiterhin stattfinden. Wir bieten im Moment Video- und Social Media Workshops an. Für die Zukunft können wir uns vorstellen, diese Angebote weiter auszubauen. Weiterhin ist auch ein Sommerkalender mit Veranstaltungen im Schleswig-Holsteiner und Hamburger Raum geplant. Wir füllen den Kalender mit Veranstaltungshighlights in den Monaten Juli und August und möchten die Jugendlichen auch animieren, eigene Vorschläge zu machen, die sie per Email einreichen können.

Materialien zum Workshop und andere interessante Materialien finden Sie im Downloadbereich unter: http://netzdurchblick.de/checklisten.html. Sie finden @netzdurchblick auch auf Twitter.