Social Media in wissenschaftlichen Bibliotheken

Soziale Medien sind aus Bibliotheken nicht mehr wegzudenken. Rachel Ellis berichtete in ihrem Vortrag bei der Veranstaltung „Wissenschaftliche Bibliotheken in der digitalen Welt“ von den Erfahrungen der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen und machte deutlich: Ja, Web 2.0 und wissenschaftliche Bibliotheken – das geht!

Von Jana Bisanz

Rachel Ellis ist Mitarbeiterin in der IT-Abteilung der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen und seit 2008 im Bereich Social Media tätig, Foto: bibliotheksnews/jb

Rachel Ellis ist Mitarbeiterin in der IT-Abteilung der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen und seit 2008 im Bereich Social Media tätig, Foto: bibliotheksnews/jb

Auch wissenschaftlichen Bibliotheken ist bewusst, dass ihre Nutzer und vor allem ihre potentiellen Nutzer im Social Web aktiv sind. Die SuUB Bremen betrachtet soziale Medien als eine weitere Möglichkeit der Kommunikation mit den Kunden und als Marketinginstrument. Durch die Nutzung sozialer Medien, so Rachel Ellis, können Bibliotheken signalisieren „wir sind da und ansprechbar“ und sich so „ein anderes Gesicht“ geben.

Zu beachten ist dabei, dass ein Account bei Facebook, Twitter und Co. nicht nur aufgebaut, sondern auch gepflegt werden muss. Das heißt, es müssen regelmäßig Beiträge veröffentlicht werden und es muss durch das Folgen von Leuten ein Netzwerk betrieben werden. Die SuUB zum Beispiel folgt auf Twitter anderen Bibliotheken, Kollegen und auch Bremer Studenten.

Zum Inhalt der Beiträge gab Rachel Ellis den Tipp „Infotainment“ zu betreiben. Neben dem Informationsgehalt sei auch der „Funfactor“ wichtig, um für den Nutzer interessant zu sein. Für Bibliotheken, die in die Sozialen Medien einsteigen wollen empfahl Rachel Ellis die Facebook-Gruppe Biblioadmin und das Blog von David Lee King.