Gute Bilderbuch-Apps für Kinder

Wodurch zeichnet sich die Qualität von Bilderbuch-Apps für Kinder aus? Welche sind qualitativ hochwertig und für welche lohnt es sich Geld auszugeben? Mit diesen Fragen hat sich Svenja Isken von der Stadtbibliothek Köln in ihrer Bachelorarbeit beschäftigt.

Von Jannika Grimm

Leseförderung und digitale Medien – viele fragen sich, wie das zusammen passen soll. Für Svenja Isken sind Bilderbuch-Apps wichtige Bestandteile der Zukunft. Am Anfang ihrer Bachelor-Arbeit hat sie sich an unterschiedlichen Internetseiten und Datenbanken orientiert, die bereits Apps unter verschieden Qualitätskriterien begutachtet haben. Dazu zählen zum Beispiel die Stiftung Lesen, Klick-Tipps und die Datenbank Gute Apps für Kinder. Davon ausgehend  hat sie anhand eines differenzierten Merkmalkatalogs die Apps bewertet – vor allem die Bild- und Textqualität, die interaktiven und multimedialen Elemente, die Benutzerfreundlichkeit und die Sicherheit der Apps.

Die Stadtbibliothek Köln bietet zu dieser Thematik bereits ein niederschwelliges Angebot für junge Familien mit Kindern bis 6 Jahren an. Die Eltern erhalten Basisinformationen zu Kinder-Apps. Sie haben die Möglichkeit sich vor Ort einen Tablet-PC mit 40 Apps zu entleihen und diese mit ihren Kindern spielerisch zu erkunden.

Svenja Iskens Studie „Qualitätskriterien für Bilderbuch-Apps“ ist im Internet frei zugänglich.

Kinderbuch-Session auf dem Bibliothekartag in Bremen, Foto: bibliothekartag/jg

Kinderbuch-Session auf dem Bibliothekartag in Bremen, Foto: bibliotheksnews/jg