Die fleißigen Helfer: Hinter den Kulissen des Bibliothekartags

Vieles auf dem Bibliothekartag in Bremen passiert hinter den Kulissen und ist für die Besucher selbstverständlich. So auch die aktive Mitarbeit der mehr als 80 freiwilligen Hilfskräfte, die immer ein Auge offen halten und helfen, wo sie können. Koordiniert werden die zahlreichen Helfer durch Tim Tobias. Er gewährte Sarah Ann Danker für bibliotheksnews Einblicke in seine Arbeit.

Tim Tobias, Koordinator der Helfer auf dem Bibliothekartag. Foto: bibliotheksnews/sd

Tim Tobias, Koordinator der Helfer auf dem Bibliothekartag. Foto: bibliotheksnews/sd

bibliotheksnews: Herr Tobias, was machen Sie genau auf dem Bibliothekartag?

Tim Tobias: Ich bin verantwortlich für die Organisation der Kongresshelfer. Das heißt für alle, die auf dem Kongress in einem blauen Bibliothekartag-Shirt unterwegs sind und die Einlasskontrollen machen, an den Sälen stehen und gucken, ob alles in Ordnung ist sowie an den Countern und Informationspunkten die Stellung halten. Ich bin für alle verantwortlich, die mit festen Aufgaben für das Gelingen des Bibliothekartages in praktischer Sicht verantwortlich sind.

bibliotheksnews: Worin bestand die größte Herausforderung?

Tobias: Die größte Herausforderung bestand darin, dass diese Helfer keine Erfahrungen im Umgang mit den aufkommenden Situationen haben. Ich musste ihnen so viel Mut und Selbstvertrauen geben, dass sie nicht verängstigt auf die Aufgaben zugehen. Des Weiteren, alles fließend am Laufen zu halten und niemanden zu verärgern.

bibliotheksnews: Werden Sie beim nächsten Bibliothekartag in Nürnberg auch wieder dabei sein?

Tobias: Ja, aber vermutlich nur als normaler Teilnehmer. Aber man weiß ja nie, was noch auf einen zukommt.

bibliotheksnews: Was würden Sie Ihrem Nachfolger empfehlen?

Tobias: Wichtig ist, dass er versucht, eine gewisse persönliche Beziehung zu den Helfern aufzubauen. Dass man ihnen Mut macht und für sie da ist. Ich bin während des ganzen Bibliothekartages für alle Fragen telefonisch erreichbar. Dass die Helfer wissen, dass sie mich immer holen und erreichen können, nimmt schon eine große Scheu weg und ist für viele schon eine große Erleichterung.