Preisverleihung „Zukunftsgestalter in Bibliotheken 2014“

Gestiftet vom Verlag De Gruyter hat die Zeitschrift BIBLIOTHEK Forschung und Praxis (BFP) in Kooperation mit der Zukunftswerkstatt Kultur- und Wissensvermittlung e.V. den Preis „Zukunftsgestalter in Bibliotheken 2014“ auf dem Bibliothekartag 2014 in Bremen verliehen.

Von Mats Mumme und Theresa Lenz

Die diesjährigen Preisträger sind Raffael Ammann von der Universität St. Gallen, der für die Check-In App StudyKing ausgezeichnet wurde, und Gerhard Pfunder von der Pädagogischen Hochschule Bern (PH Bern), dessen Projekt All-in-One gewürdigt wurde. Wichtige Auszeichnungskriterien der fünfköpfigen Jury, Herausgeber der Zeitschrift BFP und Mitglieder der Zukunftswerkstatt Kultur- und Wissensermittlung e.V., waren Zukunftsrelevanz, Innovation und Kreativität, Übernehmbarkeit, Teilnehmeraktivierung, Nachhaltigkeit, Effekt und Motivation.

Raffael Ammanns StudyKing ist eine Check-in-App, die mit Hilfe sozialer Netzwerke die Interaktion von Studierenden miteinander und ihrer Bibliothek fördert. Als Anreize für die Nutzung der Check-in-App werden den Studierenden Preise wie ein eigener Arbeitsplatz in der HSG-Bibliothek geboten. Bereits im ersten Jahr konnte mit Unterstützung der Applikation StudyKing der Bekanntheitsgrad des Facebook-Auftritts der HSG-Bibliothek um 20 Prozent gesteigert werden.

Gerhard Pfunder hat in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Reich und Wamser das Konzept All-In-One für das Institut für Medienbildung entwickelt. Das Herzstück des Projektes sind ein Community Table und eine touchfähige Multimediawand. Hiermit hat vor allem die Zielgruppe der praktizierenden Lehrpersonen die Möglichkeit, ihre Gruppenergebnisse zu projizieren und mit neuen Technologien zu experimentieren.

 

Zukunftsgestalter Raffael Ammann (StudyKing), Gabriela Lüthi und Verena Wamser (in Vertretung der Entwickler von All-In-One) mit Jury, Foto: bibliotheksnews/mm

Die „Zukunftsgestalter“ mit ihren Siegerurkunden: Raffael Ammann (StudyKing), Gabriela Lüthi und Verena Wamser (in Vertretung der Entwickler von All-In-One) mit Jury, Foto: bibliotheksnews/mm