Blended Shelf

Blended Shelf ermöglicht neue Zugänge zu Bibliotheksbeständen. Einer der diesjährigen b.i.t.online-Innovationspreise würdigt die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Blended Shelf in der Masterarbeit von Eike Kleiner, Absolvent des Fachbereichs Informatik und Informationswissenschaft der Universität Konstanz. Seine Abschlussarbeit trägt den Titel „Blended Shelf – Ein realitätsbasierter Ansatz zur Präsentation und Exploration von Bibliotheksbeständen“. Für bibliotheksnews erläutert er, warum dieser Ansatz zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Von Eike Kleiner

Preisträger Eike Kleiner am Stand von b.i.t. online, Foto: ah/bibliotheksnews

Preisträger Eike Kleiner am Stand von b.i.t. online, Foto: ah/bibliotheksnews

Mir sind Ansätze wie das Blended Shelf wichtig, da sie neben den klassischen digitalen Zugängen zu Bibliotheksbeständen (OPAC, RDS) alternative Sichten und Sucheinstiege bieten. Als Bibliotheksnutzer würde ich mir selbst noch viel mehr alternative Ansätze wünschen, die mir ein und denselben Bestand unterschiedlich visualisieren und mir verschiedene Interaktionsmöglichkeiten damit bieten.

Dabei kann jede Art der Bestandspräsentation und -exploration ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile mit sich bringen, so dass man je nach Informationsbedarf unterschiedliche Strategien einsetzen und kombinieren kann.

Derzeit arbeite ich an einer webbasierten Version des Blended Shelfs, die nahtlos in ein konventionelles Ressource Discovery System integriert ist, so dass Nutzerinnen und Nutzer dieselben Treffermengen mal als Liste und mal als 3D-Regal explorieren können. Später sollen noch weitere Darstellungsformen hinzukommen, so dass die so aktuell verbreitete Listendarstellung nur eine Option unter vielen sein wird.

Sehen Sie hier einen kurzen Einführungsfilm von Eike Kleiner zum Thema Blended Shelf.