Arsen und Sterben: Ein Besuch in Bremens multimedialer Krimibibliothek

In der Krimibibliothek der Stadtbibliothek Bremen entstand 2012 in Kooperation mit der HAW Hamburg die Multimedia-Installation „Arsen und Sterben“. Studierende aus den Studiengängen Medien und Information, Bibliotheks- und Informationsmanagement, Media Systems, Medientechnik und Illustration arbeiteten interdisziplinär an dem Projekt. 

Von Anne Hilkhausen

Die Krimibibliothek der Stadtbibliothek Bremen, Foto: AH/bibliotheksnews

Die Krimibibliothek der Stadtbibliothek Bremen, Foto: AH/bibliotheksnews

Die multimediale Krimibibliothek erzählt die Geschichte der Bremer Massenmörderin Gesche Gottfried, die ihre Opfer mit Arsen vergiftete. Das Projekt wurde von Professorin Dr. Ute Krauß-Leichert und Timon Gehrhardt von der HAW Hamburg in Kooperation mit Erwin Miedtke von der Stadtbibliothek Bremen entwickelt und mit dem Karl H. Ditze-Preis ausgezeichnet.

Die Multimedia-Installation "Arsen und Sterben", Foto: AH/bibliotheksnews

Die Multimedia-Installation „Arsen und Sterben“, Foto: AH/bibliotheksnews

Die Besucher der Installation werden in das Jahr 1830 zurückversetzt und von fünf der 34 Opfer über die Persönlichkeit der Gesche Gottfried aufgeklärt. Die auf 40 Quadratmeter projizierten Szenerien lassen den Besucher in die Atmosphäre dieser Zeit eintauchen und werben für die speziellen Krimi-Angebote der Stadtbibliothek Bremen. Das anschließende „Gesche-Gottfried-Rätsel“ bringt das Bibliotheksangebot aus Sicht eines Ermittlers näher.